Eiskunstlauf
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Breitensport
Viele Menschen erfahren in jedem Winter, dass Eislaufen Spaß macht. Wie alle Ausdauersportarten hat auch das Eislaufen positive Auswirkungen auf die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems, das Körpergewicht und auf die Muskulatur.
Durch Eislaufen können sowohl bei Kindern als auch bei älteren Menschen Koordination, Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Gewandtheit günstig trainiert werden. Es kommt durch die erforderliche Koordination der Bewegungsabläufe nicht nur zu einer Stärkung der verschiedensten Muskulaturen im Körper, sondern das Eislaufen wirkt bei älteren Menschen auch dem muskulären Abbau entgegen, wobei es aufgrund der harmonischen Bewegung äußerst schonend für die Gelenke ist.
Die ganze Familie kann diesen Sport gemeinsam ausüben, denn das Alter spielt dabei keine Rolle. Schon sehr kleine Kinder können bereits selbständig laufen lernen und schnell große Fortschritte machen.
Die eindeutig positiven Aspekte des Eislaufens haben dafür gesorgt, dass das Eislaufen in manchen Bundesländern schon lange auch als Schulsport betrieben wird.
Leistungssport
Wer das Eislaufen nicht nur als Freizeitsport betreiben will, sondern gerne auch seine individuelle Leistungsfähigkeit ausprobieren und steigern möchte, kann im Laufe der Trainingszeit Prüfungen ablegen und an Wettbewerben und Meisterschaften teilnehmen.
Dies ist sowohl Kindern und Jugendlichen als auch Erwachsenen in den verschiedensten Alters- und Leistungsstufen möglich:
Im Eiskunstlaufen gibt es verschiedene Disziplinen:
- Einzellaufen der Damen und Herren
- Paarlaufen
- Eistanzen
- Synchroneiskunstlaufen
Mit diesen Disziplinen umfasst das Eiskunstlaufen ein breites Anforderungsspektrum, das von herausragenden Einzeldarbietungen bei Sprüngen mit Mehrfachdrehungen im Einzellaufen der Damen und Herren über akrobatische Elemente im Paarlaufen, künstlerisch gestalteten Tanzdarbietungen der Tanzpaare bis hin zu synchronen Gruppendarbietungen im Synchroneiskunstlaufen reicht.
Spezielle Elemente im Einzellaufen
Sprünge:
- getippte Sprünge (Toeloop, Flip, Lutz)
- Kantensprünge (Axel, Salchow, Rittberger)
- Sprungkombinationen
- Verbindungssprünge (Euler, Spreizsprung, Walley)
Pirouetten
- Grundpirouetten
- Standpirouette
- Sitzpirouette
- Waagepirouette
- Variationen der Grundpirouetten
- eingesprungene Pirouetten
Schritte
- Dreier-, Gegendreierschritte, Wenden-, Gegenwendenschritte
- Mohawk-, Choctawschritte, Schlingen-, Twizzelschritte
Schrittfolgen
- Spiralenschrittfolgen
- Längsschrittfolgen
- Kreisschrittfolgen
- Serpentinenschrittfolgen
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